Saisonabschlussfahrt
vom 3. bis 6. Mai 2001
Wie alle Jahre wieder, ist die Abschlußfahrt doch das besondere Erlebnis.
Deshalb war es allen unbegreiflich, daß einer diese Fahrt doch glatt verschlafen
hat. Oder war die Fahrt vielleicht doch falsch ausgeschrieben, da
zwei Willi's sogar schon eine Stunde früher am Treffpunkt erschienen sind?
Schon zur Eröffnungsfahrt gab es das gleiche Phänomen. Deshalb stellt
sich hier die Frage: Was ist überhaupt Zeit? Das Lexikon definiert es als Begriff und Maß für die Abfolge
von Vorgängen aus der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft. Doch
zu guter letzt ging es dann doch (mit 20 Minuten Verspätung) auf die Fahrt,
und der Begrüßungs-Willi ließ nicht lange auf sich warten. Wir hatten dieses
Mal ein Bus mit großem Beinabstand, so daß viele sich bereits kurz nach der
Abfahrt schlafen legten, nur der hintere Teil des Busses verkürzte sich die
Zeit noch bis kurz nach drei Uhr mit Schafkopfen. Pünktlich zum Frühstück
kamen wir dann am Ziel an und nachdem jeder sich in seine Skiklamotten geworfen
hat, ging's dann endlich los gen Tuxer. "Beste Pulverschneeverhältnisse"
und "365 Tage Sonnenskilauf" wurden uns auf der Anzeigentafel vor der
Gletscherbahn angekündigt. Oben angekommen hatte uns die Realität wieder
eingeholt: Hatte doch der eisige Wind über Nacht den ganzen, schönen und
herrlichen Pulverschnee weggeweht. Nachdem wir die Erfahrung machten, daß
dieser Tag sich nicht so besonders für's Skifahren eignete, übten wir den
Einkehrschwung gen Spannagelhaus (Essen mußte sich an diesem Tag noch jeder
selbst holen - wo blieb Schinken und Käse?). Freitag - Kaiserwetter und
der übliche Spruch im Bus vom Reiseleiter: Seid Ihr alle eingecremt, habt
Ihr Eure Skipässe und
die Sonnenbrillen dabei? Doch der Einzige, der den
Skipaß vergaß, war (ääätsch) unser Reiseleiter. Erste Rast wurde gleich auf
der Mittelstation eingelegt, wo wir das erste Radler um 10 Uhr zu uns nahmen.
Als wir endlich den Gipfel erreicht hatten, führte uns eine beschwerliche
Skiroute über die Gletscherhütte zum Tuxer Ferner, wo wir eine kurze Zwischenrast
einlegten, um uns mit Alzenauer Schinken zu stärken. Dann nahmen
wir die schwarze Abfahrt ohne Umwege (= direkt) zum Spannagelhaus. Nach dieser
extremen Anspannung standen für uns schon die Liegestühle bereit. Manch
Einer (K&R) hatte so seine Probleme beim Aufstellen (in Memorium Loriot). Am
Abend fuhren dann noch einige Willi's nach Mayrhofen ins Schlüsseldancing.
Andere wiederum vergnügten sich bei einer neuen Variante von Schnauz (24 >
26, gell Audiman!). Höhepunkt dieses Abends war ganz klar die Erweiterung
des Spiels um die Begriffe: Schneuer und Fauz.
Am dritten Tag stand das Skirennen im Vordergrund. Sogar Larry fand dieses
Jahr den
Start, doch leider verpaßte er ganz knapp das Ziel. Doch er war
nicht der Einzige: 4 Snowboarder + Audiman waren dem Schnee näher als dem
Ziel. ... die neuen Vereinsmeister findet Ihr irgendwo in der Willi-News.
Danach war Treffpunkt Spannagel angesagt. Nicht nur Schinken und Käse waren
willkommen, sondern auch Spender für heiße "Witwen" und "Omas" (für die
Clubdamen). Pünktlich nach dem Aufbau kamen wir incl. Sonne zur traditionellen
Gletscherparty, die auch in diesem Jahr ein voller Erfolg war - Stimmung, Jubel, Trubel, Heiterkeit und die "gude alde Zeit" (Stefanie lauder!).
Abendessen, Siegerehrung, Schnauz und Feuer beendeten den letzten Abend (Wo
fand eigentlich die Balkonparty statt?).
Letzter Tag, das letzte Wetter! Nur die Harten überlebten bei Lachs und
Champignonschnitzel im Tal, die Nebelhelden auf dem Berg fuhren blindlings
zur Gletscherhütte/Spannaglhaus. Nach Pressetermin vor der "Alten Hütte"
ging es um 15 Uhr Richtung Heimat. Schee war's.
Die glorreichen Fünf *
*Anja, Silke, Achim, Olaf und Sven